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REGULUS research in dialogue

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REGULUS-Querschnittsthemen

Die REGULUS-Querschnittsthemen sind das Ergebnis eines iterativen, inklusiven und partizipativen Prozesses, durchgeführt durch das Querschnittsprojekt WaHo_boost.

Querschnittsthemen haben im Querschnittsprojekt folgende Funktionen:
- Sie helfen, Möglichkeiten vielfältiger inhaltlicher sowie methodischer Vernetzung über Projektgrenzen und -interessen hinweg zu identifizieren
- Sie unterstützen die Fokussierung der REGULUS-Forschung auf potentielle Synergiemomente
- Sie helfen bei der projektübergreifenden Integration von Teilergebnissen in einen größeren inhaltlichen Gesamtzusammenhang
- Sie zeigen Gemeinsamkeiten zwischen vielfältigen Projekten auf und helfen, insgesamt eine trans- und interdisziplinäre Forschung voranzutreiben
- Involviert bei der Identifikation der REGULUS-Querschnittsthemen waren potentiell alle Forschenden aus den REGULUS-Innovationsgruppen (zum Stand August 2023 bis November 2023: 5 Innovationsgruppen plus Querschnittsprojekt)

REGULUS-Querschnittsthemen
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Shared data spaces

Liebe REGULUS-Community,
zentraler Baustein einer interdisziplinären Forschung im REGULUS-Verbund ist ein effektives, gemeinsames Datenmanagement. Geteilte Datenräume, etwa im Hinblick auf Reallabore oder Modellierungen, können im Idealfall eine gemeinsame Nutzung und Weiterverarbeitung von Forschungsdaten im gesamten REGULUS-Verbund ermöglichen. Die Generierung unterschiedlicher Daten ist oftmals mit erheblichem Aufwand für die Forschenden verbunden, weshalb die kooperative Nutzung von Daten zu Effizienzgewinnen führen kann. Die Vernetzung der aktuell häufig voneinander isolierten Datenlandschaft in der Wald- und Holzforschung soll durch die Fokussierung auf dieses Querschnittsthema mittelfristig überwunden werden.  

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Knowledge transfer & target audience communication

Entscheidend für die Wirksamkeit der REGULUS-Forschung wird es sein, einerseits mit der forstlichen und holzwirtschaftlichen Praxis in den Dialog über Forschungsergebnisse zu treten, „best practices“ aufzuzeigen und praxisnahe Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu diskutieren. Andererseits spielen auch weitere Zielgruppen, wie etwa Waldbesitzende und Verbände, eine wichtige Rolle für die REGULUS-Forschung und müssen effektiv adressiert werden. Durch einen engen Austausch mit Stakeholdern bleibt die REGULUS-Forschung aufmerksam für sich wandelnde ökologische und gesellschaftliche Ansprüche und sensibel für Erfordernisse aus der Praxis. Entsprechend bildet eine transdisziplinäre, praxisorientierte und zielgruppengerechte Aufbereitung und Kommunikation der REGULUS-Forschungsergebnisse ein zentrales Thema.

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Demands on future forest and wood use

Wälder unterliegen anhaltenden Wandlungsprozessen, im Klimawandel verschärfen sich diese Vorgänge. Zudem verändern sich auch die verschiedenen menschlichen Ansprüche an Wald und Holz, so dass Aushandlungsprozesse oder Prioritätensetzungen notwendig erscheinen. Wenn etwa der Rohstoff Holz im Bauwesen etabliert werden soll, gleichzeitig aber ökologische Ansprüche den Verbleib von Holz im Wald einfordern, werden solche potentiellen Konflikte erkennbar. Eine holistische, differenzierte Auseinandersetzung mit Wald und Holz blendet solche Herausforderungen nicht aus, sondern integriert sie sinnvoll in Forschungsprozesse. Entsprechend macht sich die REGULUS-Forschung dafür stark, verschiedene Ansprüche an die Wald- und Holznutzung als Querschnittsthema zu etablieren und so konfligierenden Stimmen Raum in der Forschung zu geben.

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